„Ich selbst würde sagen, wir haben es hineingerettet ins Vergangen-sein, und das Vergangen-sein ist auch noch eine Weise des Seins, vielleicht sogar die sicherste; denn nichts und niemand kann es rückgängig machen, kann es ungeschehen machen, kann es aus der Welt schaffen – in seinem Vergangen-sein ist es geborgen, ist es aufbewahrt und vor der Vergänglichkeit – bewahrt.“
– Viktor Emil Frankl

Das obige Zitat entstammt von Viktor Frankl und ist entnommen aus seiner Rede beim Alpenverein. Weiters vergleicht er darin „die Werke, die wir geschaffen, die Taten, die wir gesetzt, die Lieben, die wir geliebt, und die Leiden, die wir mit Würde und Tapferkeit gelitten haben“ als „Lebensernte“ die die Scheunen des Vergangen-seins füllen. Zum Zeitpunkt der Rede ging Frankl bereits auf sein 9. Lebensjahrzehnt zu und für mich fasst dieses Zitat nochmals seine Lebenseinstellung toll zusammen. Mehr noch, denn für mich ist dies auch in gewisser Weise die Inspiration für diesen Blog. So will ich hiermit auch meine eigene Scheune aufbauen können, um darauf später einmal selber darauf zurückblicken zu können. So soll dies ein Ort meiner gesetzten Taten und geschaffener Werke werden, den ich überdies nur allzu gerne teile.
Fabian


